Olympiastadion - Sightseeing - Go Berlin

Anlässlich der Olympischen Spiele, zwischen 1934 und 1936 als Propagandabauwerk der Nationalsozialisten in Rekordzeit aus dem Boden gestampft, entstanden Stadion und Sportforum nach Plänen des Architekten Werner March aus den 20er Jahren. Heute spielt dort Berlins größter Fußballclub Hertha BSC, allerdings noch in der Zweiten Liga, jeden Herbst finden hier die Leichtatlethikwettbewerbe der ISTAF statt. Zu dem olympischen Ensemble von 1936 gehören auch noch das Schwimmstadion, die Waldbühne, das Maifeld und der Reiterplatz, sowie das Sportler-Dorf in Elstal. Seine endgültige Form und die Verkleidung aus Muschelkalkstein erhielt das Stadion dann durch Hitlers Baumeister Albert Speer. Bis heute sind hier die heroisierenden Sportlerstatuen von Arno Breker und Karl Albiker zu sehen. Den besten Überblick übers Gelände hat man übrigens vom Glockenturm. Direkt daneben in der Langemarckhalle befindet sich die kritische historische Ausstellung „Geschichtsort Olympiagelände 1909–1936–2006“. Die Öffnungszeiten findet man auf der Website der Ausstellung unter www.glockenturm.de.