Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum - Sightseeing - Go Berlin

Bei ihrer Fertigstellung 1866 war das Gebäude mit der goldglänzenden Kuppel die größte Synagoge Deutschlands, mit Platz für rund 3000 Besucher. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 versuchten Nationalsozialisten auch hier Feuer zu legen, wurden aber durch den Polizisten Wilhelm Krützfeld daran gehindert, indem er sie auf den Denkmalschutz hinwies und die Feuerwehr alarmierte. Dann kam der Krieg: 1943 wurde die Synagoge zunächst von der Wehrmacht als Uniformlager missbraucht, bevor sie bei Bombenangriffen schwer beschädigt wurde. 1988, noch zu DDR-Zeiten, begann man sie wiederaufzubauen, allerdings ohne den wunderschönen Hauptgebetssaal. Heute wird das Gebäude als jüdisches Zentrum genutzt, Ausstellungsflächen, ein Archiv und eine Synagoge sind integriert. Die ständige Ausstellung zeichnet die Geschichte der Synagoge und die mit ihr verbundenen Leben nach. Öffnungszeiten: Am Sabbat (Samstag) geschlossen. April-Sept: So, Mo 10-20 Uhr, Di-Do 10-18 Uhr, Fr 10-17 Uhr; März+Okt: So, Mo 10-20 Uhr, Di-Do 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr; Nov.-Feb: Mo-Do u. So 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr.