Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche - Sightseeing - Go Berlin

Als markantes Mahnmal gegen den Krieg wurde die Silhouette der Ruine zum Symbol der Westberliner Nachkriegszeit. Bei einem der schwersten Luftangriffe im November 1943 war die 1895 eingeweihte Prachtkirche der Hohenzollernherrscher von Bomben zerstört worden. Zum Ensemble gehören seit Anfang der 60er-Jahre auch die Neubauten des Architekten Egon Eiermann, mit dem achteckigen Kirchenschiff und dem Glockenturm. Der Berliner Volksmund hat sie „Puderdose und Lippenstift“ getauft. Das Innere des Kirchschiffs zeigt die restaurierten kaiserlichen Mosaike aus der Originalkirche sowie ein Nagelkreuz aus der im Krieg ebenfalls stark zerstörten Partnergemeinde Coventry. Das blaue Glas der Fenster sorgt für eine sehr meditative Stimmung beim sonntäglichen Kirchenbesuch oder bei einem der regelmäßigen Orgelkonzerte.