Schloss Sanssouci - Kulturelles - Go Berlin

Der große Park ist ein weltberühmtes Ensemble von unterschiedlichen Gartenanlagen auf 287 Hektar und mit zahlreichen Schlössern. Allen voran ist das Schloss Sanssouci selbst ein Kleinod. Friedrich der Große erwarb 1744 den „wüsten Berg“, einen Hügelzug zwischen Potsdam und Bornstedt, um sich von dem Maler und Baumeister Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff ein Sommerschloss errichten zu lassen. Ab 1. April gibt es wieder die Möglichkeit dieses zwischen 10:15 und 17:30 Uhr und innerhalb bestimmter Zeitfenstern zu besichtigen (für 12 Euro, ermäßigt 8 Euro), Gruppen sollten unbedingt reservieren. Der Damenflügel bleibt dieses Jahr geschlossen. Die Schlossküche (April bis Oktober dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr) ist ohne Führung zu besichtigen.Doch Sanssouci ist mehr als das Schloss am Weinberg. Der Spaziergang durch den Park Sanssouci führt zur von dem Architekten und Schinkel-Schüler Ludwig Persius erbauten Friedenskirche oder zum Neuen Palais, das heute zu Teilen die Universität Potsdam beherbergt. Sehenswert ist neben der Historischen Mühle und dem Chinesischen Haus auch die Orangerie, größtenteils erbaut von Ludwig Persius und Friedrich August Stüler – einem weiteren Schinkel-Schüler. Wem all das zu viel der königlichen Pracht ist, der findet im träumerischen Garten genügend Platz zum Schlendern – trotz der Besucherströme. (zitty)