Schloss Ribbeck - Kulturelles - Go Berlin

Der Birnbaum, den Fontane in seinem berühmten Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ besungen hat, steht leider nicht mehr – nur ein Rest des Stammes kann in der kleinen Dorfkirche besichtigt werden. Dafür wurden im Schlossgarten 16 neue gepflanzt – jedes Deutsche Bundesland hat einen beigesteuert. 1893 ließ Hans Georg von Ribbeck den zweigeschossigen Neubau im neobarocken Stil errichten. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Anwesen in den Besitz der Stadt Nauen über, wurde zeitweise als Altersheim genutzt und verfiel mit den Jahren. Nach der Wende wurde das Anwesen saniert und beherrbergt heute ein kleines Fontanemuseum und ein sehr empfehlenswertes Restaurant. Dem Ort angemessen stehen diverse Birnen-Spezialitäten auf der Karte – vom Rapunzelsalat mit Birnenvinai-grette über Kartoffel-Birnen-Baumkuchen zur Rehroulade bis hin zum Duett von Birne und Quitte. Gekocht wird gutbürgerlich mit kleinen Extravaganzen. Die Qualität ist solide, die Preise ausgesprochen moderat und der Service nett. Ein kleines Kaminzimmer eignet sich gut für die Familienfeier, wenn die mal größer ausfällt – beispielsweise bei Hochzeiten – kann man das ganze Haus mieten. Einen Konzertsaal gibt es auch. (zitty)