Schloss Neuhardenberg - Kulturelles - Go Berlin

Der Stammsitz der von Hardenbergs ist eines der wenigen erhaltenen Gesamtkunstwerke des preußischen Klassizismus. Der letzte Schlossbesitzer, Carl-Hans von Hardenberg, gehörte zu den Verschwörern des Hitler-Attentates vom 20. Juli 1944. Auf dem Schloss fanden seinerzeit konspirative Treffen statt. Während der DDR-Zeit hieß der Ort Marxwalde. Über die wechselhafte Geschichte des Hauses informiert die ständige Ausstellung „Schloss Neuhardenberg – ein Ortstermin“ in der Ausstellungshalle im Kavaliershaus Ost. Zum Ensemble gehört außerdem die von Schinkel entworfene Dorfkirche mit ihrer beeindruckenden Sternendecke, dem Bühnenbild der Zauberflöte nachempfunden. Der ganzjährig geöffnete Park wurde von Lenné/Pückler gestaltet und wirkt mit seinem alten Baumbestand und eleganten Sichtachsen trotz seiner überschaubaren Größe Ehrfurcht einflößend. Heute beherbergt das Ensemble ein Fünf-Sterne-Hotel, das sich vor allem als Kongress- und Veranstaltungshaus etabliert hat. Die zwei Restaurants, das Landgasthaus Brennerei und das mediterran inspirierte Gourmetrestaurant Kleine Orangerie runden das Angebot auf hohem gastronomischen Niveau ab. Zudem profiliert sich Neuhardenberg mit seinem Veranstaltungskalender mit internationalen Größen aus Jazz und Neuer Musik sowie Lesungen und Diskussionen zu zeitgeschichtlichen Themen. (zitty)