Ehm-Welk- und Heimatmuseum - Kulturelles - Go Berlin

Zum 90. Geburtstag wurde 1974 dem humanistischen Dichter und Ehrenbürger in dem 1850 erbauten Fachwerkhaus ein Museum eingerichtet. Das berühmteste Buch von Ehm Welk, der eigentlich Emil Gustav Welk hieß, war „Die Heiden von Kummerow“, der erste Teil einer immer noch gern gelesenen Trilogie über das Leben auf dem Lande. Außerdem hat Welk so hübsche Bücher wie „Der deutsche Wald“ (1935) oder „Tiere, Wälder, Junge Menschen“ (1952) herausgegeben. Ganz in der Nähe von Angermünde, in Biesenbrow, wurde Welk am 29. August 1884 geboren, war jüngster Chefredakteur Deutschlands, bekam mehrere Berufsverbote und wurde später ins KZ Oranienburg deportiert. Nach dem Krieg hat er sich für den Staatssozialismus erwärmt und heitere Romane geschrieben. (zitty)