Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Kulturelles - Go Berlin

Das DOK ist ein Museum im Museum: Eigentlich ist ganz Eisenhüttenstadt ein Denkmal: Einst war „Stalinstadt“ die „erste sozialistische Stadt“ mit geschlossenem architektonischen Erscheinungsbild: Die Stadt wurde ab 1950 um die Hochöfen des Stahlwerks gebaut. Die Häuser sollten den Arbeitern bisher nicht gekannten Luxus bieten. In einer ehemaligen Kita dieser sozialistischen Idealstadt befindet sich heute ein Museum mit einer einmaligen und weltweit beachteten Sammlung von rund 100.000 Objekten der DDR-Alltagskultur. „Alltag in der DDR“ heißt die Dauerausstellung. Darüber hinaus setzte das DOK immer wieder mit Sonderausstellungen und Publikationen maßgebliche Impulse in der DDR-Erinnerungsdiskurs. Ab März bis Ende August 2016 ist die Sonder- Ausstellung "Junge Kunst im Auftrag" zu sehen. (zitty)