Odeon - Irland - Go Berlin

Mit der Richard-Pryor-Klamotte „Brewster’s Millions“ begann in der ehemaligen Filmbühne Silvia mit dem neuen Namen auch eine neue Ära: Seit 1985 werden im großzügigen Saal des Odeons ausschließlich Filme in der englischen Originalversion gezeigt – mal mit, mal ohne Untertitel und bei Bedarf mit kalorienreichen Brownies. Abgesehen von den Alliierten-Kinos, die aber für die Öffentlichkeit kaum zugänglich waren, war das Odeon damit der Vorreiter für das, was heute in vielen Berliner Kinos selbstverständlich geworden ist. Nach ersten Anlaufproblemen, etwa dem Besorgen von Originalkopien, konnte sich das Odeon als feste Kinogröße für Synchronfeinde etablieren. Als ebenso standhaft hat sich der Pappkamerad erwiesen, der im alten, nicht mehr genutzten Kassenhäuschen die Besucher begrüßt. (tip)