Straussee - Freizeittipps - Go Berlin

Der Straussee ist das größte der um Strausberg liegenden Gewässer. Während die übrigen Seen wie Bötz- oder Ihlandsee nach wie vor von stillen Wäldern umgeben sind, wurde der Straussee mit der Gründung Strausbergs im 13. Jahrhundert gewissermaßen zum Vorgarten der „grünen Stadt am Wasser“. Die Kommune, bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein verschlafenes Provinznest, genießt heute durch ihre Nähe zu Berlin und die S-Bahn-Anbindung den Ruf eines lohnenden Ausflugsziels. Am Nordostzipfel des Straussees laden parkähnliche Liegewiesen am Ufer zum Sonnenbad ein. Licht- und Pigmentsuchende können sich hier ungestört von überschattenden Bäume bestrahlen lassen. Der von Einheimischen nur „T-Steg“ genannte und über den Wasserspiegel verlängerte Holzsporn ist öffentlich begehbar. Neben einem Spielplatz gibt es auch einige Sitzbänke. Die städtische Badeanstalt mit Bootsverleih befindet sich in der Ortsmitte am mittleren Ostufer und in unmittelbarer Nähe zum Ableger der elektrisch betriebenen Seilzugfähre. Im Sommer durchfurcht sie mit der Verlässlichkeit eines Pendels die Wasserfläche, um wechselnd Stadt oder Wald suchende Ausflügler an die gewünschte Uferseite zu schippern. Die Westseite des lang gestreckten Rinnensees ist bis an die Wasserkante von dichtem Grün bewachsen, in dem sich nur wenige zurückgesetzte Grundstücke verstecken. Von der Chaussee führt ein befahrbarer Sandweg (Hansmannweg) zum See, hinter dem sich die Kulisse Strausbergs erhebt. Einige Parkplätze, die allerdings im Sommer schnell belegt sind, reihen sich hinter einer verfallenden Grundstücksanlage aneinander. Von hier aus lassen sich ruhige Badenischen auf einem Fußweg binnen zehn Minuten erlaufen. Der dicht Wald lichtet sich um die kleinen Sand- und Wiesenliegeflächen. Die Uferkante wurde zusätzlich mit Holz verstärkt und bietet einen guten Einstieg ins klare Wasser. ()