Störitzsee - Freizeittipps - Go Berlin

30 Kilometer östlich von Berlins Stadtmitte liegt in einem dichten Kiefernmischwald der Störitzsee. Ein unscheinbares grünes Schild mit der Aufschrift „Kindererholungszentrum Störitzland“ weist an der Verbindungsstraße zwischen den Bahnhöfen von Fangschleuse und Hangelsberg rechter Hand auf einen schnurgeraden breiten Waldweg, der zu dem versteckten Gewässer führt. Der klare kleine See ist beinahe kreisrund und bis an sein Ufer von Bäumen gesäumt. Einzig das eingezäunte Ferienheim beansprucht einen von zwei Stegen eingegrenzten baumfreien Strand. Außerhalb der Anlage gibt es jedoch auch zwei wilde Badestellen mit kleinen Waldwiesen und Sandflächen, die im Sommer gerne besucht werden. Die Gestalt des Sees erinnert an einen einzelnen Eisblock, der sich hier während des Rückzuges der großen Eiszeitgletscher von den Schmelzwasserströmen unbemerkt in den Boden drücken konnte, bis er langsam abschmolz und sich zu einer Wasserfläche glättete. Noch heute prägen die versteckte Lage und das glasklare Wasser seinen Charakter. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann in kurzer Zeit zwei weitere Entdeckungen machen: Einen knappen Kilometer südlich vom See lichtet sich abrupt der Wald und eröffnet den Blick auf die Auwiesenlandschaft des Berliner Urstromtales. Als schmales Band windet sich die Müggelspree gemächlich an den Orten Mönchwinkel und Spreeau entlang, bevor sie schließlich bei Erkner in den Dämeritzsee fließt. Einzelne Sitzbänke und wilde Badestellen laden auch hier zum Verweilen ein. Beinahe parallel zu den Spreemäandern fließend bahnt sich etwa zwei Kilometer nördlich vom Störitzsee entfernt die Löcknitz ihren Weg durch die verschatteten Niederungen des Grünheider Waldgebietes. Das Ziel ihrer Reise heißt Erkner, wo sie schließlich in den Flakensee mündet. ()