Röddelinsee - Freizeittipps - Go Berlin

Der 180 Hektar große Röddelinsee bildet die südwestliche Wasserachse des Templiner Seenkreuzes. Sein klares Wasser strömt ihm in einer von der Eiszeit geformten Rinne vom Templiner Stadtsee über den die Altstadt umfließenden Kanal ein. Schon ab Templin bietet sich die Möglichkeit, den Röddelinsee auf dem Wasserweg zu erreichen: Die „Uckerperle“ schippert langsam vorbei an den historischen Stadtmauern Templins; entlang ufernaher Gärten und durch eine wiesen- und kräuterreiche Auenlandschaft steuert sie auf dem gewundenem Lauf des Kanals den Röddelinsee an. Auf dem langen, schmalen und bis zu 60 Meter tiefen See angekommen, erlaubt das klare Wasser dem Besucher eine Sichttiefe von zwei Metern. Die schilfreichen Ufer umgibt ein steil ansteigender bewaldeter Hügelkamm. Das Angerdorf Röddelin liegt fünf Kilometer südlich von Templin an der Westseite des Sees. Der Ort ist ausschließlich auf Natur und Erholung suchende Gäste eingestellt. Über einen hauseigenen Badestrand für Gäste verfügt die Gaststätte „Seeblick“. Die Küche ist deftig und preiswert, und es gibt einen Steg, an dem Dampfer auf telefonische Anfrage Station machen. Unweit des Dorfes erhebt sich der 61 Meter hohe Wallberg, von dem aus man die weite Sicht über den Röddelinsee und die geschwungene Wasserfläche des Großen Mahlgastsees genießen kann. Hinter dem südlichen Dorfausgang von Röddelin passiert eine eher unwegsame Sandstraße einen Zeltplatz mit Badestrand, um sich schließlich am Südzipfel des Sees in den Wäldern zu verlieren. Das einst gesperrte Militärgelände lädt heute als Naturschutzgebiet „Kleine Schorfheide“ zum Wandern ein. An der östlichen Seeseite liegt das Dorf Hindenburg zwar nicht direkt am Ufer, aber von der Ortsmitte sind es auch nur 300 Meter bis zu einer Naturbadestelle mit Liegewiese. ()