Großer Wukensee - Freizeittipps - Go Berlin

Als eine Perle klarsten Wassers präsentiert sich der Große Wukensee, kurz hinter dem Biesenthaler Ortsausgang in Richtung Sophienstädt. Wald und Schilf umringen das 26,8 Hektar große und bis 16 Meter tiefe Gewässer. Der Naturvorhang öffnet sich nur etwa 200 Meter vom Parkplatz entfernt, an den Pforten des Restaurants und des Strandbades. Beide Etablissements gereichen dem See zur Zierde und vereinen sich zu einem baulichen Gesamtbild. Das attraktive Freibad mit einem hölzernen Ensemble, im ovalen Halbrund errichteter Umkleidehäuser wurde schon 1928 eröffnet. In den letzten Jahrzehnten nagte jedoch der Verfall an der Anlage, bis das Bad 1999 liebevoll saniert wurde. Seine Gebäude sind von einer weitläufigen Wiese umgeben; Schatten spendende Bäume bereichern das Areal; ins Wasser gelangt man über einen Sandstrand – und so findet hier jeder Besucher den Platz seiner Wünsche. Zwar fällt der Strandkiosk mit seiner DDR-Architektur etwas aus dem harmonischen Gesamtbild des Bades, aber kleinere kulinarische Bedürfnisse werden hier allemal preiswert bedient. Für größere Mahlzeiten bietet sich das Restaurant an, das Gästen unabhängig vom kostenpflichtigen Strandbadbesuch offen steht. Ob an warmen Sommertagen auf der Seeterrasse oder im kühlen Herbstwind oder eisigen Schneetreiben hinter den Panoramascheiben – das Antlitz des Sees lässt sich zu jeder Jahreszeit genießen. Spaziergängern sei der Rundweg um den See und zum benachbarten Kleinen Wukensee ebenso empfohlen wie weiterführende Wanderungen zu den für diese Gegend typischen Kames. Diese nacheiszeitlich zu Sandhügeln aufgeschwemmten Kegel, wie die Schweinebuchtenberge bei Biesenthal, sind heute von Kiefern bewachsen und oft von Mooren und Fließen, etwa dem Hellmühler Fließ, umgeben. ()