Fängersee - Freizeittipps - Go Berlin

Nur wenige Kilometer von Strausberg entfernt liegt in der dicht bewaldeten Umgebung der Fängersee. Die dichten Nadelwälder der Spitzheide und des Breiten Luches reichen fast bis an seine Ufer heran; seinen Charakter gewinnt der See jedoch durch die großen Laubbäume, die ihn wie einen Saum umgeben. Hier lässt es sich angenehm spazieren gehen. In einiger Entfernung zum Nordende des Sees quert eine Asphaltstraße von Gielsdorf nach Wesendahl die sumpfigen Niederungen am Südrand des kleinen, unzugänglichen Kesselsees. Ab Wesendahl, in dem ein verwilderter Park von der einstigen Existenz eines Gutes zeugt, führt ein befahrbarer Sandweg zur Wesendahler Mühle. Ruhig und still liegt dieses Ausflugskleinod in einer von einem Bach durchplätscherten Niederung. Die Wassermühle wurde erstmals im Jahre 1608 erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg zerstört, musste sie 70 Jahre lang auf ihren Wiederaufbau durch den Müllergesellen Roßdorf warten. Der heutige Mühlenbesitzer ist ein Nachfahre dieses tatkräftigen Mannes, führt aber die Mühle trotz der eifrig sprudelnden Wasserräder nur noch als Restaurant. Ein angeschlossener Biergarten unter schattigen Bäumen erweitert während des Sommers den Gastraum der alten Mühle. Ab der Mühle begleiten Wanderwege die beiden teilweise sumpfigen Längsufer des Fängersees. Die einzige Badestelle mit Sandstrand befindet sich am östlichen Ufer. Der Weg dorthin führt zunächst durch ein passierbares Sumpfgebiet, um sich dann zu gabeln. Von hier aus ist man auf dem rechten Pfad zu Fuß oder mit dem Fahrrad schnell am Ziel. Wer vorher noch seinen Proviant vervollständigen möchte, kann im Juni und Juli auf der Wesendahler Obstplantage Erdbeeren und Kirschen selbst pflücken. ()