Eiserbuder See - Freizeittipps - Go Berlin

Kreisrund und dunkelgrün liegt der Eiserbuder See inmitten der Biesenthaler Oberheide, die sich mit ihrem dichten Nadelgrün bis Sophienstädt erstreckt. Kein Dorf, ja nicht einmal Wochenendhäuser oder Ausflugslokale finden sich an seinen Ufern. Allein die Revierförsterei Eiserbude hat hier seit Zeiten ihren Standort. Etwas weiter im Wald versteckt gibt es außerdem noch einen Campingplatz, der aber glücklicherweise bis heute auf Wohnmobilparzellen und von Antennen gespickte Reihenzeltsiedlungen verzichtet. Die einzige Badestelle des Eiserbuder Sees befindet sich auf dem Gelände des örtlichen Zeltplatzes, ist jedoch frei zugänglich. Das Wasser, das für Motorboote gesperrt ist, weist trotz seiner durch den Sanderboden bedingten Trübung eine gute Badequalität auf. Um die Ufer reihen sich Kiefern in lichter Folge, unter denen stellenweise ein weicher Waldwiesenteppich gewachsen ist. Die Wasserfläche selbst wird von einem dichten Röhrichtgürtel gesäumt, der sich nur an der Badestelle öffnet. Am besten lässt sich diese letzte Wasserperle der bei Prenden beginnenden Seenkette erreichen, indem das mitgeführte Auto in Sophienstädt parkend zum Stehen kommt und man den etwa einen Kilometer langen Eiserbuder Weg zu Fuß zurücklegt. Da sich die Erfrischungsangebote an Ort und Stelle allein aufs Seewasser beschränken, empfiehlt es sich, einen gut gefüllten Proviantkorb mitzunehmen. Wer es nicht beim Baden belassen möchte, kann auf dem parallel zum Ufer verlaufenden Wanderweg die nähere Umgebung erkunden. Über einen schönen „Umweg“ gelangt man so auch in die kleine Landgemeinde Sophienstädt zurück. Hier lohnt eine kurzer Besuch der von dem Architekten Georg Büttner (1858-1914) im neuromanischen Stil entworfenen Backsteinkirche, die 1914 geweiht wurde. ()