Pariser Platz - Frankreich - Go Berlin

1734 wurde der Platz vom „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. angelegt und mit einem Palais umbaut, seinen heutigen Namen bekam er aber erst nach dem Sieg der Preußen über Napoleon 1814. Seit 1791 steht an seiner Westseite das Brandenburger Tor, nach einem Entwurf von Carl Gotthard Langhans, das tatsächlich mal als Stadttor diente. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden am Pariser Platz repräsentative Bauten: Das Hotel Adlon, die Preußische Akademie der Künste, das Palais Blücher (später Sitz der amerikanischen Botschaft) und die französische Botschaft, aber auch Privathäuser berühmter Berliner, darunter Carl von Savigny, Achim von Arnim, Max Liebermann. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag der Platz in Schutt und Asche und wurde nach dem Bau der Mauer (die unmittelbar westlich des Brandenburger Tors verlief) Teil des Todesstreifens. Nach dem Mauerfall wurde der Platz am Ende des Boulevards Unter den Linden Stück für Stück wieder zur ersten Adresse der Stadt herausgeputzt, heute befinden sich am historischen Ort auch wieder die amerikanische und französische Botschaft, das Hotel Adlon und die neue Akademie der Künste.