Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee - Berühmte Drehorte - Go Berlin

Der Friedhof ist die andachtsvolle Kulisse für die alles andere als in Harmonie vereinte Trauergesellschaft in Dani Levys Komödie „Alles auf Zucker!“. Mit jeder Menge jüdischem Humor und Berliner Schnoddrigkeit formte der Regisseur eine heitere Milieustudie, die scheinbar spielend auch mit historisch schwierigen Themen umgeht. Allen voran Henri Hübchen in der Paraderolle als streitbarer, in erhebliche finanzielle Schieflage geratener Ex-Sportreporter Jakob Zuckermann alias Jaeckie Zucker, der den einzigen Ausweg aus seiner Misere in seinem ertragsträchtigen Talent fürs Billardspiel sieht. Ausgerechnet in dieser misslichen Lage soll er nun – so will es das Testament seiner verstorbenen Mutter – mit seinem streng gläubigen Bruder auskommen. Dabei hat Zucker mit seiner Religion, dem Judentum, im Prinzip gar nichts am Hut. Und so nimmt die muntere Chaosgeschichte an Fahrt auf und führt die Darsteller u.a. auf den Jüdischen Friedhof. Auf diesem fanden übrigens so bekannte Persönlichkeiten wie der Verleger Samuel Fischer, der Autor Moritz Heimann und der Arzt Arno Philippsthal, eines der ersten Opfer der Nazis, ihre letzte Ruhestätte.