Filmstudio Babelsberg - Berühmte Drehorte - Go Berlin

Vom Stummfilm über die DEFA bis zu aktuellen Hollywood-Produktionen: Seit den Pioniertagen der deutschen und internationalen Filmgeschichte entstehen in den Babelsberger Filmstudios Kulissen für Filme. Alles begann mit der Suche der Firma Deutsche Bioscope nach einem geeigneten Grundstück für Filmproduktionen am Rande Berlins. Fündig wurde man im damaligen Ort Nowawes im heutigen Potsdamer Stadtteil Babelsberg. Kurz nach der Errichtung des Glasateliers wurde hier im Februar 1912 der Stummfilm „Der Totentanz“ mit Ufa-Star Asta Nielsen in der Hauptrolle auf Zelluloid gebannt. „Alles, was ich über das Filmemachen wissen musste, habe ich in Babelsberg gelernt“, sagte Alfred Hitchkock einmal. Als noch unbekannter Regieassistent und Drehbuchautor arbeitete er 1924/25 mit Regisseur Graham Cutts am Film „Die Prinzessin und der Geiger“. Für Fritz Langs Science-Fiction-Meisterwerk „Metropolis“ wurde sogar extra die bis heute genutzte Marlene-Dietrich-Halle gebaut. Und auch zu DDR-Zeiten galt das Areal als Traumfabrik: Märchen wie „Die Geschichte vom kleinen Muck“ (1953) entstanden hier ebenso wie die beliebte Vorabend-Kindersendung „Unser Sandmännchen“ oder die Romanverfilmung „Jakob der Lügner“ (1974), die als einziger DDR-Film eine Oscar-Nominierung erhielt. Nach der Privatisierung der Studios nach der Wende belebten in den letzten Jahren Hollywood-Größen wie etwa Quentin Tarantino, Kate Winslet und Tom Cruise den Mythos Filmstadt Babelsberg. Im Filmpark Babelsberg gleich neben den Studios können Besucher u.a. in die Geschichte der berühmten Produktionshallen eintauchen, Original-Kulissen bekannter Filme besichtigen oder Stunt-Shows bestaunen. (GO.Berlin)