Ehemalige Kaserne Krampnitz - Berühmte Drehorte - Go Berlin

Welche Kulisse wäre für den Dreh von Kriegsfilmen besser geeignet als eine ehemalige Kaserne, in der man unbehelligt Takes machen, rumballern und Häuser in die Luft jagen kann. Daher muss die ehemalige Kavallerie- und Panzertruppenschule im Potsdamer Ortsteil Fahrland für Starregisseure wie Jean-Jaques Annaud, Bryan Singer und Quentin Tarantino ein wahres Paradies eines Kriegsschauplatzes gewesen sein, als sie hier ihre mehrere Millionen Euro teuren Produktionen „Duell – Enemy at the Gates“ (2001), „Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ (2008) bzw. „Inglourious Basterds“ (2012) in spannungsgeladene Spektakel verwandelten. Denn auf dem 1937 für die Wehrmacht angelegten und später von den sowjetischen Streitkräften genutzten Ausbildungsgelände befinden sich bis heute denkmalgeschützte Militärbauten wie ein 48 Meter hoher Turm, alte Wohnheime, ein Offizierscasino und ein Stabsgebäude. Auch die Nähe zu den Babelsberger Filmstudios, in denen übrigens alle drei Regisseure während ihrer Drehzeit in Berlin-Brandenburg ebenfalls arbeiteten, macht die Geisterstadt für Filmemacher interessant. (GO.Berlin)